artefakte(n) | Leihgeber


Fotos (von links): Deutsches Museum München (wikipedia gemeinfrei), Kaffeemühlenmuseum Wiernsheim, Maritimes Museum Hamburg (mbdortmund), 


Artefakte(n) - eine Idee klopft an.

Museumstüren öffnen sich. Wir präsentieren zwölf Museen auf 250 Quadratmeter. „Artefakte(n)“ ist eine komprimierte Leistungsschau des deutschsprachigen Museumswesens. Die Staatlichen Museen zu Berlin sind Leihgeber und Partner. Auch das Schrauben- und Gewindemuseum der Würth-Stiftung in Künzelsau. Die Schweizer Bundesbahnen steigerten sich in ihrer Begeisterung für “Artefakte(n)“ ebenso wie das Internationale Maritim Museum (IMM) in Hamburg. 

Die Privatsammlung des Schuhmachermeisters Matthäus Jörg in Münsingen auf der Schwäbischen Alb dürfen wir verwenden, so wie das mathematische Archiv der Philipps-Universität Marburg. Die private Schnürsenkelsammlung Dietz in Freiburg öffnete sich der Idee ebenso wie das Bühnenbild-Lager des Musikproduzenten Cohns Welt Deutschland. Das Kaffeemühlenmuseum Wiernsheim liefert gleich mehrere historische Exponate und die Dentalsammlung Zschadrass-Colditz bei Leipzig einen Zahnarztbehandlungsstuhl mit Patina. Die Handdruckpresse stammt aus den Beständen von drucken+lernen in Wiesbaden und das Museum der bildenden Künste (MdbK) Leipzig bemüht sich für uns um ein Exponat aus der Installation „Trillerpfeifen und Ghettoblaster". Und last but not least: Das Deutsche Museum München (DMM) liefert die Kempelen‘sche Sprechmaschine aus dem 18. Jahrhundert, die Johann Wolfgang von Goethe fassungslos gemacht hat, wenn auch als Nachbau...

Ja, auch andere Ausstellungen beschaffen sich ihre Exponate aus verschiedenen Museen und Sammlungen. Aber der Mix ist bei ‚Artefakte(n)‘ schon ein besonderer. Marburg, München, Hamburg, Freiburg, Künzelsau, Berlin, Münsingen, Wiesbaden, Leipzig. Schnürsenkel neben Kaffeemühlen, eine Bahnhofsuhr auf einem Schachbrett, das werden die Besucher und Interessenten nur bei uns finden, bei ‚Artefakte(n)‘ vom 06.05. bis zum 15.06.2025 auf Schloss Ardeck in Gau-Algesheim.

 


Foto unten: Museum für Schrauben und Gewinde Würth (Würth Group)