Alle reden und raunen von Chat GPT. Oder Cheapseek, oder … oder ...
Arenen der künstlichen Intelligenz.
Manche sind begeistert, andere skeptisch oder ängstlich. Kann denn jemand sagen, definieren, ein Bild entwerfen, wie das wohl wird, wenn Menschen, vielleicht gar die Menschheit Kompetenzen abtreten — an technologische Entitäten. Was bleibt dann noch von (Id-)Entität?
Und was verbleibt dann von dem, was der deutsche Publizist Jakob Augstein vor gut einem Jahrzehnt den Dialog zwischen Gedanken und Gewerken genannt hat.
Die Exponate in ‚Artefakte(n)‘ sind ausnahmslos Themen dieses Dialogs.
Schnürsenkel, Zahnarztbehandlungsstuhl, Füllfederhalter, Kompass, Schweizer Bahnhofsuhr. Sie alle sind aus menschlichen Gedankenführungen heraus entstanden und verdanken ihre Existenz humanem Antrieb, humanen Gefühlen, menschlichen Tugenden.
Die Ausstellung wird ein Beitrag sein, höchst fällige Debatten in den Diskurs-Feldern der Digitalisierung, nicht der technologischen Avantgarde zu überlassen. In Rede stehen:
Ziele und Risiken, Verantwortung und Ohnmacht, Herrschaft und Glaube. Menschenbilder und Identitäten.
Es wird nicht nur die außergewöhnliche Zusammenstellung der Exponate in den Sälen von Schloss Ardeck. In einem vielfältigen Rahmenprogramm werden Workshops, Vorträge und Diskussionen angeboten. Abends, nachmittags oder zur Brunch-Time. Im Zusammenhang mit dem Exponat ‚Kompass‘ gibt es auch einen Leichtathletik-Orientierungslauf.
Reservierungen, Buchungen, Führungen
Tel. 06725 3097803 (Stadtmarketing Gau-Algesheim)
Tel. 0177 4758522 (Artefakten e.V.)
Foto: Stadt Gau-Algesheim
Der Ausstellungsort ist Schloss Ardeck
Gau-Algesheim, Landkreis Mainz-Bingen
Die Tore zur Ausstellung Artefakte(n) öffnen sich vom
6. Mai bis 15. Juni 2025