Vor dem Hintergrund der Debatten über menschliche Zukunft mit Digitalisierung und KI wollen wir menschheitsgeschichtliche Erfolge präsentieren. Über die sorgfältig ausgewählten Gegenstände nähert sich Artefakten einigen Kernmotiven des Lebewesens Mensch an: Menschliche Antriebe, menschliche Tugenden, menschliche Gefühle, lassen sich nicht zur Beute von Digitalisierungsprozessen und der hinter ihnen stehenden Interessen machen. Der Besucher unserer Seite nimmt mit: Freude, Leid, Schmerz, Empörung, Begeisterung und Verheißungen sind nicht digitalisierbar. Das ist gerade jetzt, da fast die gesamte Menschheit sich wieder und wieder in den Beschränkungen menschlichen Denkvermögens verfängt, eine auch schmerzliche Erkenntnis!
Foto: Form und Modell, Staatliche Museen zu Berlin, Gipsformerei, Thomas Schelper
Das Wort
ARTEFAKT
stammt aus dem
Lateinischen arte factum,
was durch Kunst gemacht bedeutet.
Es ist jedoch eine Herausforderung,
für alle Bedeutungszuweisungen eine gemeinsame Wurzel zu finden.
Es kann auch sein, dass es dieses Gemeinsame gar nicht gibt.
Aber vielleicht verbindet sich da doch etwas:
Das als fehlerhaft Erkannte mit den
menschheitsgeschichtlichen
Profilen und Antrieben,
die in der Schöpfung von
Kunst und handwerklichen
Problemlösungen
stecken.